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Ungewöhnlich, aber erfreulich früh hat der Deutsche Eishockey Bund den Modus und die Rahmentermine für die kommendeSpielzeit 2012/13 in der Oberliga Süd bekannt gegeben. Bei der Tagung nahmen auch zahlreiche Clubvertreter potenzieller Aufsteiger aus der Bayernliga und der Regionalliga Südwest teil.
"Unsere Intention war es, sowohl den derzeitigen Oberligisten als auch den potenziellen Aufsteigern alle relevanten Informationen für die kommende Saison 2012/2013 zu geben, damit diese frühzeitig mit ihren Planungen beginnen können", wird DEB-Präsident Uwe Harnos in der Pressemitteilung des DEB zitiert.
Der Start derOberliga-Süd-Hauptrunde erfolgt am Freitag, 28.09.2012 mit zwölf Clubs und ermittelt in einer Doppelrunde (44 Spieltage) bis zum 24.02.2013 die Teilnehmer der Ausscheidungs-Play-offs (Plätze eins bis acht) sowie der Abstiegs-Play-downs (Plätze neun bis zwölf).
"Wir freuen uns, dass eine deutliche Mehrheit der potenziellen Aufsteiger großes Interesse an der Oberliga-Süd gezeigt und positive Statements bezüglich eines Aufstieges abgegeben haben, so dass in der nächsten Saison ein für alle Clubs optimaler Modus umgesetzt werden kann", äußerte sich Thomas Manzei, Vorstand des VER Selb, zufrieden im Anschluss an die Tagung.
Am Ende einer arg wechselhaften Hauptrunde könnte für den Eishockey-Oberligisten EV Regensburg am Wochenende der Playoff-Einzug fix sein – wenigstens rein theoretisch und rein rechnerisch. Null Punkte für Schlusslicht Erding, deren sechs für den aktuellen Tabellensiebten – und der Fall wäre klar. „Gegen Füssen würde ich gerne die Serie mit 3:1-Siegen beenden“, sagt Günter Eisenhut vor dem Heimspiel heute (20 Uhr) gegen die Allgäuer. „Und mit Passau ist noch eine Rechnung offen“, denkt der EVR-Trainer vor dem Spiel am Sonntag (18.30 Uhr) in Niederbayern an die bisherigen drei Niederlagen.
Als Team mit den zwei Masken hatte auch Eisenhut seine Truppe zuletzt bezeichnet und beschreibt die Arbeit an der Konstanz so: „Du kannst nicht mehr tun als immer wieder zu reden – und dann anfangen zu beten und zu hoffen.“ Bis Mittwochabend war die Stimmung im Team gut gewesen, dann sorgte ein Trainingszusammenprall, bei dem der zuletzt beim 6:1 in Klostersee überzeugende Torwart Jonas Leserer eine Gehirnerschütterung erlitt, für neue Sorgen. Bis Mitte nächster Woche wird der 25-Jährige wohl ausfallen und auch sein Mitstreiter im Tor, Maximilian Englbrecht, war angeschlagen, wird aber auflaufen.
Dazu wird die von Anfang an dünne Personaldecke in der Abwehr knapp und knapper. Youngster Johannes Gebler muss nach seiner Schulterverletzung operiert werden und fällt genau wie Andreas Dörfler bis Saisonende aus. Und auch Patrick Landstorfer fehlt wenigstens an diesem Wochenende wegen eines „leichten Bandscheibenvorfalls“ (Eisenhut).
Weil auch Benedikt Brückner bei den Straubing Tigers nicht abkömmlich ist, schlägt die Stunde von Jan Helmrath, der zwischendrin in der Warteschleife stand. „Wir spielen wahrscheinlich mit fünf Verteidigern“, sagt Eisenhut. Vorne sieht es viel besser aus: Der EVR setzt auf die Sturmreihen vom Sonntag, also auch auf Straubings Max Forster. Dazu stehen Mario Dörfler, Jakob Leserer, Andi Tahedl und auch Daniel Huber erstmals nach seiner Blinddarmoperation zur Verfügung.
Platz fünf ist für den EVR bei zwei Spielen weniger und sechs Punkten mehr für Deggendorf wohl nur noch mit einer größeren Siegesserie zu erreichen – zumal es kein direktes Duell mehr gibt. Aber mit etwaigen Playoff-Gegnern Bad Tölz oder Füssen könnte Günter Eisenhut als Sechster oder Siebter gut leben. „Gegen Tölz steht es 2:2 und gegen Füssen haben wir auch zweimal gewonnen“, sagt er. „Verstecken brauchen wir uns da nicht.“