Erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse brachte am Sonntag vormittag das Treffen von Fanvertretern der DEL und ESBG mit Funktionären von DEB und ESBG am Rande des Deutschland Cup. DEB-Präsident Uwe Harnos sah sich großer Kritik in Sachen Einsatz der NHL-Spieler, Sommertheater und Strukturen ausgesetzt und musste auch erklären, weshalb die Fans am Samstag die Protestfähnchen nicht mit in die Halle nehmen durften. Die Forderungen nach Auf- und Abstieg, sinnvollen Strukturen und mehr Nachwuchsförderung (auch in der 2. Bundesliga) sind zwar nachvollziehbar, aber angesichts von den unterschiedlichen Interessenlagen von DEL, DEB, ESBG, LEV und dazu noch einzelner Clubs nicht leicht umzusetzen.

Immerhin überraschte Harnos mit der Aussage, dass er sich unter bestimmten Voraussetzungen - im Gegensatz zu anderen Präsidiumsmitgliedern - eine 2. Bundesliga unter dem Dach der DEL vorstellen kann. "Die Voraussetzungen sind aber, dass es eine Verzahnung mit den darunter folgenden Ligen gibt", so Harnos auf Eishockey NEWS-Nachfrage. "Wir haben momentan einfach eine Organisation zu viel."

Beim aktuellen Thema Auf- und Abstieg zwischen 2. Bundesliga und Oberliga entstand ein handfester Streit zwischen Harnos und ESBG-Geschäftsführer Alexander Jäger, der einmal mehr die Animositäten in diesem Bereich zutage förderte. "Insgesamt gab es dabei nicht viel neues", so Jäger. "Die Argumente wurden schließlich bereits ausgetauscht."

Regensburg.  Sven Gerike hat eine neue Eishockey-Aufgabe gefunden. Der 35-Jährige gehört ab sofort zum Trainerstab im Nachwuchsbereich des EC Red Bull Salzburg und ist als Scout auch für die deutschen Nachwuchsligen zuständig. Gerike, der nach dem Eisbären-Konkurs maßgeblich am Neuaufbau des EV Regensburg beteiligt war, war am 5. August nach Diskrepanzen mit dem Vorstandsteam von Christian Köcher beim Oberligisten zum 30. September entlassen worden. „Salzburg hat zwei Riesenideen im Nachwuchsbereich, die seit Jahren laufen und noch besser laufen sollen. Dort wollen sie etwas entwickeln. Das ist eine Riesenchance für mich“, sagte Gerike, dessen genaue Tätigkeit erst noch definiert wird. Auf seine neun Jahre in Regensburg blickt Gerike, der in 353 Spielen auf 329 Skorerpunkte für den EVR kam, positiv zurück. „Ich hätte zwar gerne ein zehntes Jubiläumsjahr gemacht, aber wenn ich es in ein Wort fassen müsste, würde ich einfach sagen: Danke, es war die geilste Zeit meines Lebens mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich habe unglaublich viel gelernt.“ Der Kontakt zwischen Salzburg und Gerike war über den ehemaligen Bundestrainer George Kingston (72) eingeleitet worden, der Gerike noch aus seinen Zeiten als Junioren-Nationalspieler kannte. Sportlicher Kopf der Organisation in Salzburg ist Pierre Pagé, der mit den Eisbären Berlin zweimal DEL-Meister geworden war und seit 2007 beim EC Red Bull in Salzburg tätig ist.

Für Wunschplätze besser 'ranhalten!

Achtung Winter-Game-Fans! Auch weiterhin gehen täglich rund 500-1.000 Karten für das DEL Winter Game weg. Da kann es mit Euren Wunschplätzen schon bald eng werden. Wenn Ihr Euch also Eure bevorzugten Plätze sichern wollt, solltet Ihr Euch 'ran halten. Das gilt insbesondere, wenn Ihr in Gruppen oder mit Familien kommen wollt und zusammenhängende Plätze benötigt.

Wer immer noch interessiert ist Anmelden könnt ihr immer noch am Fanstand aber bitte ranhalten.

Die Spannung steigt. Heute eröffnet die Oberliga Süd ihre Punktspielsaison. Das Top-Spiel steigt dabei in Bad Tölz, wo der amtierende Oberliga-Meister das ambitionierte Deggendorf Fire erwartet. Gespannt darf man auch auf die Neulinge sein: Die junge Freiburger Truppe muss beim EV Füssen ran, Bayernligameister Schweinfurt empfängt den EHC Klostersee und im Nachbarschaftsduell reisen die Blue Devils Weiden zu den Selber Wölfen. Den Spieltag beschließt die Partie Erding gegen Peiting. Der ECP gehört seit vielen Jahren zu den Top-Teams der Liga, gewann letzte Saison die Punkterunde, schied aber überraschend schon in der ersten Play-off-Runde aus. Spielfrei hat der EV Regensburg.

Soeben hat der General Congress des Internationalen Eishockey Verbandes (IIHF) in Tokio einstimmig beschlossen, künftig auch die gemeinsame Kandidatur zweier Länder für eine Eishockey-Weltmeisterschaft zuzulassen und die Statuten dahingehend zu ändern. Somit steht einer gemeinsamen Bewerbung von Deutschland und Frankreich für die 2017 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft nichts mehr im Wege.

Die positive Entscheidung für das sogenannte „Co-Hosting“ ist für viele Nationen wegweisend. „Dies ist eine sehr gute Entscheidung für die IIHF, die Mitgliedernationen und die gemeinsame WM 2017 Bewerbung von Deutschland und Frankreich.“, freut sich auch Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) und für die WM-Bewerbung verantwortlich. Genauso sieht es auch DEB-Präsident Uwe Harnos: „Die Entscheidung ist zukunftsweisend und bietet die Chance auf eine weitere Entwicklung des Eishockeys. Der französische Eishockeyverband FFHG und der DEB werden nun aufbauend auf den bereits nachhaltig erfolgten Vorbereitungen und Planungen mit Vollgas die gemeinsame Bewerbung voran treiben und alles daran setzen die 2017 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft nach Frankreich und Deutschland zu holen.“ Kurz nach der Entscheidung machten beide Nationen ihre Bewerbung nochmals offiziell.
Nach der überaus erfolgreichen 2010 IIHF WM im eigenen Land bewirbt sich Deutschland zum ersten Mal in der Geschichte zusammen mit einer anderen Nation um die Ausrichtung eines sportlichen Großevents. Der entsprechende Kooperationsvertrag mit dem französischen Eishockeyverband ist geschlossen und die internen Strukturen für die Bewerbung sind aufgebaut. Unter dem Motto „Tous ensemble pour 2017“ („Gemeinsam für 2017“) hat Deutschland zusammen mit Frankreich diese Projektidee für die Ausrichtung der 2017 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft beim Internationalen Eishockey Verband (IIHF) eingereicht. In Finnland (2012) und Schweden (2013) wurden/werden zwar bereits die Vorrunden in den jeweils anderen Ländern ausgetragen, aber eine gemeinsame Bewerbung gab es noch nicht. Die Konzeptidee Deutschland/Frankreich mit Deutschland als Ausrichter (Host) und Frankreich (Co-Host) ist somit neu und einzigartig.
Um den Austragungsort festzulegen, wurden nach der Bekanntgabe der gemeinsamen Pläne entsprechende Verhandlungen mit den Arenen in Köln, Berlin, Mannheim und München sowie den dazugehörigen Bundesländern und Städten intensiviert und eine Ausschreibung durchgeführt. Im engeren Kreis sind mit Berlin und Köln die Städte mit den größten Arenen und dem größten Einzugsgebiet verblieben. Aktuell läuft die Evaluierung, die möglichst kurzfristig abgeschlossen werden soll.
Das Bundesministerium des Innern (BMI), der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen sind informiert und unterstützen die Bewerbung. Befürwortungsschreiben des Bundes-Innenministers, der Sportminister und des nationalen Organisationskomitees in Frankreich, des DOSB-Präsidenten sowie der regierenden Bürgermeister von Berlin und Köln liegen bereits vor.
Die finale Vergabe der 2017 IIHF Eishockey Weltmeisterschaft erfolgt beim IIHF Jahreskongress im Mai 2013 in Stockholm.

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